Der erste Blutspendetermin des Jahres 2016 war auch für die vielen Ehrenamtlichen der DRK-Ortsgruppe ein ganz besonderer. Nicht nur, dass der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes ein neues Mitglied an diesem Abend begrüßte. Das neue Mitglied spendete gleichzeitig auch Blut und gehörte so zu den 280 Spendern und gehörte gleichzeitig zu den 13 Erstspendern die sich an diesem Abend einfanden und so den lebensrettenden halben Liter Blut spendeten.

Dies war aber immer noch nicht das besonderer der Meldung. Vielmehr ging es bei dem neuen Mitglied erstmals darum ein Asylanten aus Syrien aufgenommen zu haben. Seit 18 Monaten lebt Issa Alkarak in Dorndorf und hat sich dort schon sehr gut eingelebt. Der 31 jährige Syrer lebte vor 18 Monaten noch in Ägypten wo er ein Studium der Zahnmedizin beendete und er dann zum Kriegsdienst in Syrien eingezogen wurde. Er machte sich dann auf einem 26 Meter langen Schiff gemeinsam mit 470 Personen auf dem Mittelmeer in Richtung Italien. Von hier aus führte sein Weg direkt nach Dorndorf wo er nach einem Jahr auch eine eigene Wohnung fand. Die Ausbildung zum Zahnarzt wird in Deutschland anerkannt da er sämtliche Papiere vorweisen kann.Die Zulassung zum Zahnarzt „klemmt“ noch am fehlenden Deutschunterricht, wie er selber anführt.

Derzeit belegt er Deutschkurse an der Volkshochschule und hat auch schon die ersten Prüfungen bestanden. Bis der letzte Test ansteht soll seiner Meinung nach noch ein Jahr vergehen. In dieser Zeit hat er sich nun auch schon dem Deutschen Roten Kreuz angeschlossen und hat beim Aufbau zum Blutspendetermin im Frickhöfer Bürgerhaus geholfen. Er reihte sich auch in die Reihe der Jubilare ein die an diesem Abend für mehrfaches Blutspenden geehrt wurden.

Für 25 Spenden geehrt wurden Raimund Becher (Waldbrunn), Pia Alexandra Borschers (Hadamar), Sylke Fromme (Waldbrunn), Johannes Klein (Dornburg), Katrin Plotz (Dornburg); für 50 Spenden Joachim Bäcker (Elbtal), Andreas Beck (Waldbrunn, Susanne Nonn (Dornburg); für 75 Spenden Sabine Wengenroth (Dornburg) und für 100 Spenden Helmut Jost aus Waldbrunn. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Andreas Höfner der ebenfalls seinen halben Liter Blut spendete. kdh

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